Foto: Rolf Dennemann

Gerd Neumann spielt zur Erhöhung des PH-Wertes am Borsigplatz- Ein Konzert für PEACE & HARMONIE in der 103

am 03. November 2015 | in Public Residence: Die Chance | von | mit 0 Kommentaren

Udo Kuhnke lebt am Borsigplatz und nahm im Rahmen von Public Residence: Die Chance an verschiedenen Aktionen teil. Nun engagiert er sich weiter im Ladenlokal 103 und sandte uns einen Bericht über ein Sitar Konzert.

Wenn Gerd Neumann ein Sitar-Konzert gibt, kommen viele. Und wenn es neben der Musik auch noch ein Buffet mit indischem Essen gibt, kommen noch mehr. So auch am 14. August. Das Café 103 war richtig voll.

Die Sitar, ein indisches Musikinstrument, ist eine Kreuzung zwischen einer dickbauchigen Mandoline und einer Gitarre mit überlangem Hals und hat 18 bis 20 Saiten. Sie wurde von den BEATLES mit ihrem “Concert for Bangladesh“ weltbekannt gemacht.

Gerd Neumann reiste als junger Mann extra nach Indien, um das Spiel mit der Sitar zu erlernen. Nach langer Lernzeit durfte er dann einem Lehrer vorspielen. Das Urteil war, dass ihm nichts mehr beigebracht werden könnte. Er spiele perfekt. Damals, vor 27 Jahren, berichtete das Dortmunder Lokalfernsehen sogar darüber.

Als Gerd zu spielen begann, legte sich auch bei den Kindern und Krabbelbabys die Unruhe und alle hörten aufmerksam zu. Eine Mutter, zeitweise mit Kind auf dem Arm, begleitete mit dem indischen Harmonium das Sitarspiel.

In der Pause begann die Schlacht am indischen Buffet. Bei Kürbissuppe, Fleischbällchen und Kuchen wurde kräftig zugelangt. Bei manchen Gästen hatte ich das Gefühl, das sie nur wegen dem Buffet gekommen waren, denn nach dem Essen waren sie verschwunden. Inzwischen waren auch die Musikerfreunde von Gerd angekommen und bereiteten sich auf den gemeinsamen Auftritt vor. Leider musste ich aber vorher gehen, ohne vom Buffet gegessen zu haben, und kann daher auch nichts über den Auftritt “Gerd und seine Freunde“ berichten.

Im Frühjahr, bei der Sonntagssprechstunde mit Rolf Dennemann, hörte ich Gerd Neumann das erste Mal Sitar spielen. Rubana, eine junge Frau mit indischen Wurzeln, begleitete ihn dabei mit der Sruitbox, dem indischen Harmonium.

Am nächsten Tag hörte ich mir dann das Sitarspiel der indischen Künstler auf der Beatles-Platte “Concert for Bangladesh“ an. Der Vergleich fiel zugunsten Gerd Neumann aus. Er spielte nach meinem Empfinden mit “Herz und Gefühl“, während die Profis ihr Spiel einfach runter spielten.  Das war jedenfalls mein Eindruck. Ich bin ein Fan von Gerd geworden und hoffe, dass er noch einige Male im Café 103 auftritt.

Foto von: Rolf Dennemann

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