Foto: Christiane Behr

Rheydter Resonanzen vs. Rheydter Lichter

am 01. Mai 2020 | in Allgemein, Resonanzen, Wagnisse des Neuen | von | mit 0 Kommentaren

Die Künstlerin Christiane Behr lädt im Rahmen des Projektes „Resonanzen“ ein, an einer Lichtinstallation mitzuwirken. Ihre Gedanken im Kontext des aktuellen Geschehens:

Wir als Kunst- und Kulturschaffende befinden uns, wie jeder andere natürlich auch, in unsicheren, aber auch spannenden Zeiten. Zu Beginn war da schon eine „mittelschwere“ Panikattacke, da ich meinen Lebensunterhalt nun einmal durch die Kunst bestreite. Ich bin sicher, dass es vielen Kollegen auch so ergeht. Aber nach einer Weile setzte sich dann doch die Idee durch, das alles auch zu nutzen und zu sehen, welche Möglichkeiten es gibt, innerhalb der Kunst etwas Neues zu gestalten; mit Menschen gemeinsam etwas zu gestalten.

Gerhard Richter: „Kunst ist kein Luxus, sie ist die höchste Form der Hoffnung.“

Aus diesen „Sorgen“ entstand folgender Gedanke. In diesem Jahr bin ich Teil der Rheydter Resonanzen, die aufgrund der Situation auch eine andere Form der Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Künstlern und Teilnehmern finden müssen. Da mein Workshop aber erst Ende Juni stattfindet, könnte es durchaus sein, dass er stattfinden kann, eventuell aber in der Zeit angepasster Form, da aktuell niemand weiß, ob bis dahin wieder unter „normalen“ Umständen Workshops stattfinden können. Ein wichtiger Aspekt der Rheydter Resonanzen ist das partizipative, integrative Arbeiten miteinander, das Konzept der Teilhabe. Die Idee: Was macht die aktuelle Situation mit uns und den Teilnehmenden? Und wo findet sie Ausdruck? …in der Kunst? In einem Kunstobjekt, einer Lichtinstallation, die im öffentlichen Raum fest installiert werden soll.

Da ich parallel noch an einer größeren Lichtinstallation arbeite, ist die Idee entstanden, solche Arbeiten mit einzubeziehen.

Gerne würde ich den ein oder anderen Teilnehmer aus dem vergangenen Jahr jetzt schon bitten, seine Gedanken und Gefühle in dieser Situation in einer Arbeit aus Alltagsgegenständen, aus Kunststoffen oder Verpackungsmaterialien (möglichst lichtdurchlässig), zu einer oder mehreren Materialcollagen zusammenzufügen (nicht größer als Din 3), so dass ich diese später in eine Gesamtarbeit zusammenfassen kann.

Anbei befinden sich einige Ideen, die aber noch aus der Zeit vor Corona stammen. Aber das Neue macht es umso spannender.

 

Foto: Christiane Behr

 

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